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Terrain-Proof Compound
Bei MICHELIN SUV-Reifen kommt häufig eine Laufflächenmischung zum Einsatz, die Technologien von EM (Earth Mover = Erdbewegungs-Maschinen)-Reifen nutzt. Diese Mischung heißt Terrain-Proof Compound und sorgt für eine besonders hohe Abriebfestigkeit. Ergebnis: All-Terrain-Pneus erreichen so eine hohe Laufleistung. Gleichzeitig ist der Reifen unempfindlich gegen äußere Gewalteinwirkungen wie beispielsweise Stöße beim Überfahren von Steinen.
Three Peak Mountain Snow Flake
Das Three-Peak-Mountain-Snow-Flake (3PMSF)- oder Schneeflockensymbol signalisiert, dass so gekennzeichnete Reifen für winterliche Straßenverhältnisse entwickelt und – anders als reine M+S-Reifen – auch auf ihre spezielle Eignung hin geprüft wurden. Zahlreiche MICHELIN Pkw- und Nutzfahrzeugreifen tragen diese Kennzeichnung bereits heute. Sie ist der offizielle Beleg dafür, dass der Reifen einen nach ISO-Norm durchgeführten Test auf Schneefahrbahn bestanden hat. Dabei muss er in sechs bis zehn Testläufen um mindestens 25 Prozent besser sein als der Referenzreifen. Die Kennzeichnung ist bislang noch keine gesetzliche Pflicht.
Tire Pressure Monitoring Systems
Tire-Pressure-Monitoring- oder Reifendrucküberwachungs-Systeme (TPMS) sollen die Risiken beim Fahren mit zu geringem oder zu hohem Luftdruck vermeiden (siehe auch „Reifendruck“ und „Luftdruck“).
Derzeit gibt es zwei technische Lösungen zur automatischen Überwachung des Reifendrucks:
Indirektes TPMS: An das ABS gekoppelt, erfasst es die Drehzahl der einzelnen Räder. Sinkender Luftdruck führt zu einer Verringerung des Abrollumfangs und (im Vergleich zu den übrigen Rädern) erhöhter Drehzahl. Diese Systeme erlauben keine exakte Reifendruckmessung.
Direktes TPMS: Hier wird ein elektronischer Sensor eingesetzt, der mit dem Ventil des Reifens verbunden ist und den tatsächlichen Reifendruck misst. Er wird in Intervallen per Funk an ein Steuergerät im Fahrzeug übertragen und beispielsweise im Bordcomputer angezeigt.
Auf dem US-Markt sind Reifendruck-Kontrollsysteme bereits seit 2007 für alle Neufahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen gesetzlich vorgeschrieben. In Europa müssen alle neuen Fahrzeugmodelle ab November 2012 und ab November 2014 sämtliche Neuwagen mit einem solchen System ausgerüstet sein. Reifendrucksysteme erhöhen aber nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr, sie helfen auch dabei, den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß zu senken. Untersuchungen zufolge ist heute jeder dritte Pkw in der EU mit zu geringem Luftdruck unterwegs.
TireLog™
Die kostenlose, in elf Sprachen verfügbare App TireLog™ für Smartphones und Tablets (Apple und Android) ermöglicht eine einfache und effiziente Reifenüberwachung. Sie richtet sich vor allem an kleinere Spediteure mit weniger als 20 Fahrzeugen. Diese repräsentieren rund 50 Prozent der europäischen Transportunternehmen.
Die TireLog™ Vorteile:
Zeit- und Kostenersparnis,
optimales Planen von Wartungs- und Servicearbeiten wie Nachschneiden, Runderneuern, Reifenwechsel und
eine einfache Unterstützung bei der Auswahl des richtigen Reifens anhand von Vergleichsdaten.
TKPH
Der TKPH-Wert (Tonnenkilometer pro Stunde) oder der TMPH-Wert (ton mile per hour) dient zur Kennzeichnung der Leistungsfähigkeit eines Reifens. Der TKPH-Wert eines Reifens hängt von der Konzeption des Reifens ab und variiert je nach Reifentyp und Reifengröße. Er setzt sich zusammen aus der Belastung und aus der Anzahl von gefahrenen Kilometern pro Stunde. Die Angaben erfolgen für eine Standard-Umgebungstemperatur von 38° C (100° F). Für die gleiche Reifengröße und das gleiche Profil kann es verschiedene Gummimischungen geben, sodass es innerhalb der gleichen Reifendimensionen unterschiedliche TKPH-Werte gibt.
TPI
TPI (threads per inch) ist die Maßeinheit für die Dichte des Karkassengewebes. Sie gibt an, aus wie vielen Fasern pro Zoll die Karkasse besteht.
TPMS
Tire-Pressure-Monitoring- oder Reifendrucküberwachungs-Systeme (TPMS) sollen die Risiken beim Fahren mit zu geringem oder zu hohem Luftdruck vermeiden (siehe auch „Reifendruck“ und „Luftdruck“).
Derzeit gibt es zwei technische Lösungen zur automatischen Überwachung des Reifendrucks:
Indirektes TPMS: An das ABS gekoppelt, erfasst es die Drehzahl der einzelnen Räder. Sinkender Luftdruck führt zu einer Verringerung des Abrollumfangs und (im Vergleich zu den übrigen Rädern) erhöhter Drehzahl. Diese Systeme erlauben keine exakte Reifendruckmessung.
Direktes TPMS: Hier wird ein elektronischer Sensor eingesetzt, der mit dem Ventil des Reifens verbunden ist und den tatsächlichen Reifendruck misst. Er wird in Intervallen per Funk an ein Steuergerät im Fahrzeug übertragen und beispielsweise im Bordcomputer angezeigt.
Auf dem US-Markt sind Reifendruck-Kontrollsysteme bereits seit 2007 für alle Neufahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 4,5 Tonnen gesetzlich vorgeschrieben. In Europa müssen alle neuen Fahrzeugmodelle ab November 2012 und ab November 2014 sämtliche Neuwagen mit einem solchen System ausgerüstet sein. Reifendrucksysteme erhöhen aber nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr, sie helfen auch dabei, den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß zu senken. Untersuchungen zufolge ist heute jeder dritte Pkw in der EU mit zu geringem Luftdruck unterwegs.
Tragfähigkeitsindex
Der Tragfähigkeitsindex, auch Lastindex (LI) oder Load Index, beziffert bei Reifen die maximal zulässige Last. Die Zahl ist auf den Reifenflanken vermerkt. Mithilfe einer Tabelle kann die zulässige Höchstlast je Reifen in Kilogramm ermittelt werden: zum Beispiel 175/70 R 13 82 T. Die Zahl 82 gibt Aufschluss über die Tragfähigkeit des Reifens. Tragfähigkeitsindex 82 bedeutet beispielsweise 475 Kilogramm Tragfähigkeit pro Reifen.
Traktion
Traktion bezeichnet bei Fahrzeugen die Zugkraft, die zur Überwindung des Rollwiderstandes aufgewendet werden muss. Viel Traktion bei einem Reifen verbessert die Beschleunigung beziehungsweise Bremswirkung.
Trigard-Karkasse
Die robusten Trigard-Karkassen kommen im BFGoodrich® All Terrain Reifen zum Einsatz und erhöhen Widerstandsfähigkeit und Lebensdauer der Pneus.
Tripod-Profil
Das nicht laufrichtungsgebundene Tripod-Profil verteilt den Druck gleichmäßig auf den Untergrund. Zudem trägt es zur exzellenten Stabilität auf Straße und Feld bei. Hinzu kommt dank des gleichmäßigen Verschleißes eine hohe Laufleistung, welche durch gezieltes Umstecken noch weiter optimiert werden kann.
Tubeless-Ready-Reifen
Alle Reifen der MICHELIN Wild-Serie sind „tubeless-ready“, das heißt auch schlauchlos einsetzbar. Hierzu sind lediglich spezielle Felgenbänder in Kombination mit einem Dichtmittel erforderlich. Auf Tubeless-Felgen ist der Reifen auch ohne spezielles Felgenband schlauchlos fahrbar.
Twaron®
Twaron® ist eine hochfeste Kevlarfaser mit einer sehr hohen Zugfestigkeit. Dieser Werkstoffverbund ist leicht und dabei äußerst robust. Bei gleichem Gewicht ist er fünfmal so widerstandsfähig wie Stahl. In Ultra-High-Performance-Reifen für Pkw, wie dem MICHELIN Pilot Super Sport, ist diese Faser in der Karkasse verbaut. Sie verhindert eine starke Formänderung des Reifens durch die hohen Zentrifugalkräfte bei sehr hohen Geschwindigkeiten.
Bei Rennradreifen wie dem MICHELIN PRO4 Grip erfüllt Twaron® einen anderen Zweck. Hier ermöglicht die Faser in der Karkasse eine sehr effektive Pannenschutzlage, die den Reifen gegen Schnittverletzungen zum Beispiel beim Überfahren von Steinchen schützt. Dank der Faser erreicht der MICHELIN PRO4 Grip einen hohen Pannenschutz bei gleichzeitig sehr niedrigem Gewicht.
Typgenehmigung nach ECE
Das „E“ oder „e“ steht für das ECE- beziehungsweise für das EG-Prüfzeichen, das seit 1. Oktober 1998 in Europa Pflicht ist. Reifen, die nach diesem Datum produziert wurden und auf denen das Zeichen fehlt, sind in der EU nicht zugelassen. Die Nummer hinter dem „E“ beziehungsweise „e“ steht für das Land, in dem der Reifen homologiert wurde. Die ECE-Typgenehmigung schützt den Verbraucher unter anderem vor groben Sicherheitsmängeln.