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Radialreifen
Schon 1948 hat Michelin Radialreifen auf dem Markt eingeführt (X-Technologie). Ihr Prinzip beruht bis heute auf einer klaren Trennung der Funktionen im Reifenunterbau – radial angeordnete Karkasslagen für besseres Einfedern und stabilisierende Gürtellagen unter der Lauffläche. Das führte zu einer erheblichen Steigerung der Leistungsmerkmale bei praktisch allen wichtigen Kriterien. Im Vergleich zu den in der Frühzeit des Automobils üblichen Diagonalreifen mit mehreren schräg überkreuzten Karkasslagen liefen schon die ersten Radialreifen mehr als doppelt so lange. Auch in Bezug auf Nässe-Grip, Fahrpräzision, Kurvenhaftung und Komfort ergaben sich enorme Verbesserungen.
Radio Frequency Identification
Michelin setzt in verschiedenen Nfz-Reifen RFID-Chips ein, auf denen Daten gespeichert und wieder ausgelesen werden können. Die Transponder verbleiben über alle Nutzungszyklen hinweg im Reifen. Durch die neue Technologie kann Michelin zuverlässige und zurückverfolgbare Informationen liefern. Der RFID-Chip selbst braucht keine Batterie, denn er wird durch die elektromagnetischen Wellen des Lesegerätes beim Auslesen der Informationen mit Strom versorgt. Seine Lebensdauer übersteigt die des Reifens bei Weitem. Darüber hinaus entfällt, anders als bei Barcode-Etiketten, das Risiko der Unlesbarkeit durch Verschleiß oder Ablösung des Etiketts. Auf dem Chip ist ein beschreibbarer Bereich für den Nutzer reserviert, in den er mit einem geeigneten Gerät individuelle Daten schreiben und gegebenenfalls im Laufe der Lebensdauer des Reifens auch aktualisieren kann.
Michelin plant, dass bis Ende 2018 alle seine Nutzfahrzeugreifen ab ihrer Herstellung mit einem RFID-Chip ausgerüstet werden.
Radlast
Die Radlast definiert die Kraft, die senkrecht zur Fahrbahn auf das Rad einwirkt.
Räderwechsel
Räderwechsel von vorn nach hinten und umgekehrt sind häufig sinnvoll und werden nach circa 10.000 bis 15.000 Kilometern empfohlen. Durch den Räderwechsel werden Reifensätze gleichmäßiger abgefahren und können später komplett ausgetauscht werden. Sollte man nur zwei neue Reifen montieren lassen, dann gehören die „besseren“ Reifen immer auf die Hinterachse, unabhängig von der Antriebsart (gilt auch bei Allrad). Denn die Haftung an der Hinterachse entscheidet maßgeblich über die Führung des Fahrzeugs insbesondere in Kurven (siehe auch „Achsposition“ und „Mischbereifung“).
REGENION
Bei REGENION handelt es sich um ein Profil, das sich mit zunehmendem Verschleiß verändert, um Leistungseigenschaften wie Rollwiderstand und Haftung/Traktion zu verbessern. REGENION ist eine Innovation der MICHELIN Durable Technologies (siehe auch dort).
Reifendruck
Zu hoher oder zu niedriger Druck im Reifen wirkt sich negativ auf das Fahrverhalten aus und steigert den Verschleiß. Eine Faustformel für den korrekten Druck gibt es nicht. Hier spielen unter anderem Fahrzeug, Reifengröße und Beladung eine Rolle. Die jeweils passende Angabe findet sich in der Bedienungsanleitung, der Tankklappe, der B-Säule oder in den Reifendrucktabellen der einzelnen Hersteller (siehe auch „Luftdruck“).
Reifenfülldruck, optimaler
Der optimale Luftdruck entscheidet darüber, ob die Reifen ihr volles Leistungsspektrum wie Kilometerleistung, Kurvenhaftung, Dauerfestigkeit, Bremsweg usw. entfalten können. Deshalb sollte der Druck am kalten Reifen mindestens monatlich geprüft werden. Achtung: Niemals nach längerer Fahrt den Luftdruck absenken! Bei der Fahrt erwärmen sich die Reifen und der Reifenluftdruck steigt automatisch an (siehe auch „zu niedriger“ und „zu hoher Luftdruck“).
Reifenfülldruck, zu hoher
Zu hoher Luftdruck ist fast ebenso schädlich wie zu niedriger Luftdruck. Stoßdämpfer und Komfort leiden, die Bodenhaftung verschlechtert sich und zudem nutzen sich die Reifen meist schneller und ungleichmäßig ab (Mittenabrieb) (siehe auch „Reifendruck“ und „zu niedriger Luftdruck“).
Reifenfülldruck, zu niedriger
Zu niedriger Reifendruck ist heute leider eher die Regel als die Ausnahme. Da die Reifen immer besser werden, neigen Autofahrer zu einer gewissen Nachlässigkeit bei der Wartung. Dabei bringt zu geringer Reifendruck durch die stärkere Walkarbeit und die daraus resultierende Erwärmung des Reifens viele Nachteile und Sicherheitsrisiken mit sich: Die Dauerfestigkeit wird – bis hin zum Reifenschaden – beeinträchtigt. Dazu kommen schwammiges Fahrverhalten, reduzierte Kilometerleistung sowie erhöhter Kraftstoffverbrauch. Deshalb gilt: Mindestens monatlich am kalten Reifen den Luftdruck kontrollieren (siehe auch „Reifendruck“, „zu hoher Reifendruck“). Der vorgeschriebene Luftdruck variiert in Abhängigkeit vom montierten Reifen, der Beladung und der Geschwindigkeit. Angaben zum korrekten Luftdruck finden sich in der Bedienungsanleitung des Fahrzeugs sowie meist auch auf einem im Fahrertürausschnitt oder Tankdeckel angebrachten Aufkleber (siehe auch „Reifendruck“).
Reifenlabel
Die Verordnung (EG) Nr. 1222/2009 über die Reifenkennzeichnung schreibt vor, dass die Reifenhersteller seit dem 1. November 2012 die Verbraucher über drei Reifeneigenschaften informieren müssen. Mit dieser Verordnung sollen Sicherheit und Wirtschaftlichkeit der Transporte verbessert und ihre Umweltauswirkungen reduziert werden.

Die Testkriterien für das Reifenlabel sind:
die Kraftstoffeffizienz, gemessen durch den Rollwiderstand, der sich auf den Kraftstoffverbrauch und damit den CO2-Ausstoß auswirkt, dargestellt durch die Effizienzklassen A bis F, wobei A die beste und F die schlechteste Note ist;

die Haftung beim Bremsen auf nasser Fahrbahn, dargestellt durch die Effizienzklassen A bis F, wobei A die beste und F die schlechteste Note ist;

das externe Rollgeräusch, das beim Abrollen des Reifens auf der Fahrbahn entsteht, gemessen in Dezibel (dB) und versehen mit ein bis drei schwarzen Wellen. Diese Einstufung wird in Bezug auf die gesetzlich festgelegten Grenzwerte vorgenommen.

Die drei Informationen des EU-Reifenlabels geben Auskunft über wichtige Eigenschaften von Neureifen, doch es deckt bei Weitem nicht alle Anforderungen ab, die Michelin an einen ausgewogenen Reifen stellt. Entscheidend hierfür sind unter anderem auch die Haftung (Längs- beziehungsweise Querhaftung) auf unterschiedlichen Straßenbelägen sowie die Lebensdauer, die Widerstandsfähigkeit gegen aggressiven Untergrund und Verletzungen, der Fahrkomfort und die Fahrpräzision, das Gewicht, die Traktion sowie die Tragfähigkeit.
Reifenrecycling
Reifenrecycling, also die materielle Wiedergewinnung von Gummi (Reifen, Kautschukprodukte), ist heute zwar noch Zukunftsmusik, aber schon Gegenstand der Forschung. Derzeit führt man Altreifen der Energiegewinnung zu oder nutzt sie zerkleinert als Gummigranulat (ohne Stahlseile) zum Beispiel für Wulstbänder, Parkbänke, Sportböden und Flüsterasphalt. TREC > Tire Recycling > PI 3/2014 Innovatives Projekt zum Altreifenrecycling
Reinforced
Reinforced ist eine zusätzliche Bezeichnung für verstärkte Pkw-Reifen. So können sie bei erhöhtem Luftdruck höhere Lasten tragen und sind darüber hinaus gegen mechanische Verletzungen besser geschützt.
Reserverad
Ein vollwertiges Reserverad an Bord bildet bei einer Reifenpanne die Standardlösung. Allerdings steigt durch den ständigen Mittransport auch der Kraftstoffverbrauch. Tipp von Michelin: Reserverad in den turnusmäßigen Reifenwechsel miteinbeziehen. Und regelmäßig den Luftdruck prüfen. Eine Alternative ist das Notrad, mit dem aber nur eine kurze Strecke bei niedriger Geschwindigkeit zurückgelegt werden kann.
RFID-Chip
Michelin setzt in verschiedenen Nfz-Reifen RFID-Chips ein, auf denen Daten gespeichert und wieder ausgelesen werden können. Die Transponder verbleiben über alle Nutzungszyklen hinweg im Reifen. Durch die neue Technologie kann Michelin zuverlässige und zurückverfolgbare Informationen liefern. Der RFID-Chip selbst braucht keine Batterie, denn er wird durch die elektromagnetischen Wellen des Lesegerätes beim Auslesen der Informationen mit Strom versorgt. Seine Lebensdauer übersteigt die des Reifens bei Weitem. Darüber hinaus entfällt, anders als bei Barcode-Etiketten, das Risiko der Unlesbarkeit durch Verschleiß oder Ablösung des Etiketts. Auf dem Chip ist ein beschreibbarer Bereich für den Nutzer reserviert, in den er mit einem geeigneten Gerät individuelle Daten schreiben und gegebenenfalls im Laufe der Lebensdauer des Reifens auch aktualisieren kann.
Michelin plant, dass bis Ende 2018 alle seine Nutzfahrzeugreifen ab ihrer Herstellung mit einem RFID-Chip ausgerüstet werden.
Ridge Flex
Für den MICHELIN Pilot Alpin PA4 und den MICHELIN Latitude Alpin LA2 haben die Michelin Forschungsteams eine Kombination aus drei innovativen Technologien entwickelt. Sie betreffen jeweils das Profildesign der Lauffläche (Maxi Edge), die Lamellengestaltung (StabiliGrip) und die Gummimischung (Helio Compound 3G).
Diese drei Technologien werden in der sogenannten Ridge-Flex-Technologie zusammengefasst und miteinander kombiniert. Dies sorgt bei beiden Hochleistungswinterreifen für eine sehr gute Performance. Durch die Maxi-Edge-Lauffläche werden ausgezeichnete Leistungen bei der Traktion und beim Bremsen auf Schnee und Eis erreicht. Sie zeichnet sich durch eine deutlich höhere Anzahl von Profilkanten und Lamellen gegenüber den Vorgängerreifen aus.
Dreidimensionale StabiliGrip-Lamellen, die bis zum Profilgrund in unterschiedlichen Winkeln angeordnet sind, ermöglichen:
• mehr Profilkanten für mehr Traktion
• Durchbrechen des Wasserfilms für besseren Kontakt zur trockenen Fahrbahn
• erhöhte Steifigkeit der Profilblöcke
Dadurch verbessern sich Haftung und Lenkpräzision.
Die Gummimischung der dritten Generation Helio Compound ist eine neue, von Michelin patentierte Rezeptur auf der Basis von Silica und Sonnenblumenöl. Die besonders flexible und auch bei niedrigen Temperaturen geschmeidige Gummimischung trägt zu verbesserter Haftung bei geringen Temperaturen, Nässe, Schnee und Eis bei.
Rollwiderstand
Rollwiderstand nennt man die Kraft, die ein rollender Reifen dem Vortrieb entgegensetzt. Dieser Widerstand entsteht vor allem durch die „Walkarbeit“ des Reifens, das heißt durch seine Verformung beim Durchlaufen der Bodenaufstandsfläche. Bis etwa 100 km/h ist der Rollwiderstand größer als der Luftwiderstand des Fahrzeugs. Deshalb werden „Grüne Reifen“ mit geringem Rollwiderstand immer wichtiger, ganz vorne zum Beispiel der MICHELIN ENERGY™ Saver+. Dieser innovative Pneu reduziert den Rollwiderstand, was zu einer Senkung des Treibstoffverbrauchs führt und so die Umwelt entlastet.
Runderneuern
Das MICHELIN Remix® Verfahren zur Reifenrunderneuerung trägt zur Wirtschaftlichkeit und zur Schonung der Ressourcen bei. Die hochwertigen MICHELIN Karkassen ermöglichen das Prinzip der „mehr Leben“: Neureifen – Nachschneiden – Runderneuern – Nachschneiden. Das senkt den durchschnittlichen Kilometerpreis für den Kunden und hilft, wertvolle Rohstoffe zu sparen.
Runderneuerte Reifen
Runderneuerte Reifen sind ökologisch sinnvoll, weil nach dem „ersten Reifenleben“ rund drei Viertel der eingesetzten Rohstoffe – in Form der Karkasse – weiterverwendet werden können. Auf diese wird nach sorgfältiger Prüfung ein neuer Laufstreifen vulkanisiert, wodurch der Reifen ein „neues“ Profil erhält. Besonders bei größeren Reifen, zum Beispiel bei Lkw, ist der Einsatz runderneuerter Reifen sinnvoll und wirtschaftlich. Unter dem Namen „MICHELIN REMIX®“ hat Michelin ein besonders hochwertiges Verfahren zur Runderneuerung entwickelt.
Rundlaufpräzision
Die Rundlaufpräzision von Reifen kann man fühlen und messen. Allerdings spüren die meisten Autofahrer den Unterschied erst dann, wenn sie ihr Auto rundum neu bereifen. MICHELIN Reifen genießen bei Fahrzeugherstellern und Reifenfachhandel den Ruf hervorragender Rundlaufpräzision.