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3-D-Lamellen
Dreidimensionale Deltalamellen (3-D-Lamellen) sind in Laufrichtung des Reifens angeordnet und reichen bis in die Tiefe des Profilgrundes. Sie verleihen den Profilblöcken eine hohe Festigkeit und sorgen für ein gleichmäßiges Abriebbild. Die tiefen Lamellen erhöhen vor allem auf nassen, rutschigen und vereisten Straßen den Grip.
3-D-Metalldruck
3-D-Metalldruck ermöglicht es, Reifenkochformen mit sehr filigranen Strukturen zu entwerfen, die mit herkömmlichen Produktionsverfahren der Metallumformung nicht darstellbar sind. Dank der hauchdünnen Metallstege, die der 3-D-Metalldruck ermöglicht, kann Michelin Reifenprofile mit besonders feinen und komplexen Lamellen fertigen.
Bei dem Verfahren wird Metall in Pulverform in Schichten von weniger als 500 Mikrometern auf eine Grundplatte aufgebracht. Ein Laserstrahl verflüssigt das Metallpulver auf präzisen Bahnen, die durch das 3-D-CAD-Programm vorgegeben werden. Sobald das Material abgekühlt ist, senkt sich die Grundplatte, eine weitere Pulverschicht wird aufgebracht und erneut in kürzester Zeit erhitzt. Der gesamte Prozess findet unter Schutzgasatmosphäre statt. Damit wird verhindert, dass das Metall mit dem Luftsauerstoff reagiert und es zu Korrosion oder Entzündung des Metallpulvers kommt. Anschließend muss die Form lediglich von Pulverresten befreit werden und kann direkt eingesetzt werden.
3PMSF
Das Three-Peak-Mountain-Snow-Flake (3PMSF)- oder Schneeflockensymbol signalisiert, dass so gekennzeichnete Reifen für winterliche Straßenverhältnisse entwickelt und – anders als reine M+S-Reifen – auch auf ihre spezielle Eignung hin geprüft wurden. Zahlreiche MICHELIN Pkw- und Nutzfahrzeugreifen tragen diese Kennzeichnung bereits heute. Sie ist der offizielle Beleg dafür, dass der Reifen einen nach ISO-Norm durchgeführten Test auf Schneefahrbahn bestanden hat. Dabei muss er in sechs bis zehn Testläufen um mindestens 25 Prozent besser sein als der Referenzreifen. Die Kennzeichnung ist bislang noch keine gesetzliche Pflicht.