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Mit sicherer Bereifung entspannt in den Urlaub

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Die Profiltiefe der Reifen ist ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit beim Fahren. Der Gesetzgeber schreibt dabei eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor.
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03.07.2014

Mit sicherer Bereifung entspannt in den Urlaub

Tipps von Michelin zum richtigen Umgang mit Reifen

Wer gern spontan und zeitlich unabhängig verreist, für den ist das Auto nach wie vor unverzichtbar. Laut ADAC-Reisemonitor treten immer noch über 50 Prozent der Deutschen ihre Urlaubsfahrt mit dem eigenen Auto an. Erst mit Abstand folgen Flieger und Bahn. Ein Grund: Beim Auto-Urlaub lässt sich die Schönheit eines Landes oder einer Region viel besser entdecken als bei einer Flugreise. Neben der Möglichkeit, durch die Fenster etwas von der Welt zu sehen, spricht noch mehr für Auto-Urlaub: Gerade für Familien ist er meist günstiger als eine Bahn- oder Flugreise. Zudem kann man mitnehmen, was im Kofferraum Platz findet – und das ist häufig mehr als die 20-Kilogramm-Beschränkung, die manche Airlines fordern. Und nicht zuletzt ist es unerheblich, ob der favorisierte Urlaubsort einen Flughafen oder Bahnhof hat – mit dem Auto kommt man überall hin, ob an Nord- und Ostsee, nach Bayern, Holland oder Dänemark. Mit den richtigen Reifen und den Tipps von Michelin wird die nächste Urlaubsfahrt auch ein sicheres Vergnügen.

Sicherheit unterwegs beginnt bereits mit der richtigen Wahl beim Reifenkauf. Doch auch nach dem Kauf gibt es eine Reihe weiterer Aspekte, auf die Fahrer und Fahrzeughalter achten sollten: Details wie der richtige Reifendruck und der sorgfältige Umgang mit dem Reifen wirken sich entscheidend auf seine Lebensdauer aus. Die Experten von Michelin erklären, worauf es ankommt.

Mehr als heiße Luft: der richtige Druck im Reifen
Ein Großteil der Autofahrer ist mit dem falschen Reifendruck unterwegs und gefährdet damit sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer. Sowohl zu niedriger als auch zu hoher Druck wirkt sich dabei negativ auf das Fahrverhalten aus. Bei unzureichendem Fülldruck ermüdet der Reifen übermäßig, Temperatur und Verschleiß nehmen überproportional zu. Das Fahrverhalten ist stark beeinträchtigt und die Gefahr irreversibler Schäden steigt. Zusätzlich wächst auch der Kraftstoffverbrauch. Zu hoher Fülldruck beeinflusst die Fahrzeugstabilität dagegen negativ, weil sich die Reifenaufstandsfläche verkleinert. Der Abrollkomfort nimmt ab und der Verschleiß steigt.

Da der Druck im Reifen mit der Zeit nachlässt, empfiehlt Michelin, den Reifendruck mindestens monatlich beziehungsweise vor jeder längeren Fahrt zu überprüfen. Dabei auch an das Ersatzrad denken. Gelegenheit dazu gibt es an zahlreichen Tankstellen und Werkstätten. Moderne Fahrzeuge sind zum Teil mit Reifendruckkontrollsystemen ausgestattet. Hier lässt sich der Reifendruck besonders einfach über eine Anzeige im Fahrzeug überprüfen. Eine Faustformel gibt es hierbei nicht, vielmehr hängt der korrekte Druck von verschiedenen Faktoren wie Reifengröße, Beladung und Höchstgeschwindigkeit ab. Die jeweils passende Angabe finden Fahrer in der Bedienungsanleitung, der Tankklappe des Fahrzeugs, der B-Säule oder in Reifendrucktabellen der Hersteller.

Alles eine Frage des Profils
Die Profiltiefe der Reifen ist ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit beim Fahren. Der Gesetzgeber schreibt dabei eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte in jedem Fall den Reifenhändler vor dem Erreichen der Mindestprofiltiefe aufsuchen. Die größte Gefahr abgefahrener Reifen ist der unzureichende Grip auf feuchter oder nasser Straße: Wasser dringt in die Aufstandsfläche des Reifens ein und wird vom niedrigen Restprofil nicht mehr ausreichend verdrängt. Als gefährliche Folge kommt es zu Aquaplaning und der Fahrer verliert die Kontrolle über das Auto. Wie schnell ein Reifen verschleißt, hängt dabei von mehreren Faktoren ab. Wichtige Rollen spielen die Kurvenhäufigkeit und der Straßenbelag, der allgemeine Zustand des Fahrzeugs und der Fülldruck der Reifen.

Michelin rät, die Profiltiefe aller Reifen regelmäßig zu kontrollieren. Am sichersten sind mechanische oder elektronische Profiltiefenmesser. Das Handling ist so einfach wie bei einem Lineal: Der Profiltiefenmesser wird zwischen zwei Blöcken des Profils angesetzt und die Messstange bis auf den Profilgrund geschoben. Anschließend muss nur noch der Wert abgelesen werden. Alternativ funktioniert auch der Schnellcheck mit der Ein-Euro-Münze: Befinden sich Rand und Profil auf gleicher Höhe, ist das Profil noch etwa drei Millimeter tief und der Reifen bietet noch ausreichend Sicherheitsreserven.

Sicheres Fahren und richtiges Parken vermeiden Schäden
Neben dem korrekten Luftdruck und einem ausreichenden Profil kommt es auch auf die individuelle Fahrweise an: Durchdrehende und quietschende Reifen sowie unnötige Vollbremsungen gefährden nicht nur die Verkehrs-sicherheit, sondern schaden auch den Reifen. Das Profil nutzt sich erheblich schneller ab und die Gefahr von Schäden steigt. Häufige Ursache von Reifenverletzungen sind die sogenannten „Bordsteinrempler", bei denen es während der Fahrt zur Berührung eines Reifens mit dem Bordstein kommt. Diese Berührungen sind oftmals Folge von Unachtsamkeit oder zu hastigem Einparken. Durch die Erschütterung können sich Fahrwerkseinstellung und besonders Spureinstellung eines Autos verstellen. Die Folge ist neben einem veränderten Fahrverhalten ein unregelmäßiger Abrieb der Reifen.

Auch richtiges Parken am oder auf dem Bordstein schont die Reifen und erhöht damit die Sicherheit. Beim Einparken am Bordstein sollte dieser möglichst nicht berührt werden. Für das Parken auf dem Bordstein gilt: Nicht zu hastig auf den Bordstein fahren, sondern das Fahrzeug langsam und im rechten Winkel hinaufrollen lassen. Andernfalls drohen Reifen-schäden. In jedem Fall lohnt sich die regelmäßige Sichtkontrolle aller Reifen, denn auch weitere Faktoren können zu Schäden führen und die Sicherheit gefährden. Neben Einschnitten und lokalen Verformungen können mit zunehmendem Reifenalter auch Versprödungen und feine Risse auftreten. In all diesen Fällen empfiehlt Michelin, einen Reifenspezialisten um Rat zu fragen.

Richtiges Verhalten bei einer Reifenpanne
Auch wenn Luftdruck, Profil, Fahrweise und Reifenart stimmen: Einen vollständigen Schutz vor einer Reifenpanne gibt es nicht. Laut Statistik muss ein Autofahrer trotz moderner Pannenschutztechnik etwa alle zehn Jahre mit einem Reifenschaden während der Fahrt rechnen. Platzt ein Reifen, sollte der Fahrer nicht abrupt abbremsen, sondern das Warnblink-licht einschalten und das Auto möglichst sicher ausrollen lassen. Befinden sich mehrere Passagiere im Wagen, sollten diese auf der zur Fahrbahn abgewandten Seite aussteigen. Das Warndreieck sollte circa 150 Meter hinter dem Fahrzeug aufgestellt werden, bei Kurven immer vor dem Kurven-Eingang. Außerdem sollte der Fahrer eine Warnweste überziehen. Für den Radwechsel gibt es praktische Schritt-für-Schritt-Anleitungen im Internet, beispielsweise auf der Website des ADAC. Ein vorheriges Üben erleichtert dabei im Ernstfall den Wechsel.

Ein vollwertiges Reserverad im Auto bietet nach einem Reifenschaden uneingeschränkte Mobilität. Eine günstigere Alternative bildet das Notrad, das deutlich kleiner ist und nicht so viel Platz benötigt. Die Weiterfahrt ist allerdings nur mit höchstens 80 km/h möglich und die maximale Fahrstrecke ist ebenfalls begrenzt. Nach dem Anbringen eines Notrads ist so bald wie möglich eine Werkstatt aufzusuchen. Einige Fahrzeughersteller nutzen die Reserveradmulde für gewisse Ausstattungsfeatures, wie beispielsweise Soundsysteme oder Ähnliches. Manche Bi-Fuel-Fahrzeuge haben anstatt des Reserverades an gleicher Stelle einen Gastank. Hier ist dann meist nur ein Pannenspray an Bord, das bei kleineren Reifenschäden hilfreich sein kann. Bei einem kaputten Reifen hilft dann nur noch der Anruf beim Pannendienst.

Mit MICHELIN auf Nummer sicher fahren
Ein Reifen ist ein Hightech-Produkt: Jährlich investiert die Branche Millionen in Forschung und Entwicklung, um ihre Produkte noch sicherer und umweltfreundlicher zu machen. Doch zwischen den einzelnen Herstellern gibt es teilweise erhebliche Qualitätsunterschiede. Oberstes Kriterium beim Reifenkauf sollte das Thema Sicherheit sein. Auf der Suche nach einem guten Reifen helfen die regelmäßigen Reifentests bekannter Zeitschriften und Automobilclubs. Diese strengen Tests zeigen auch, dass die Reifen bekannter Hersteller und Marken durchweg eine bessere Qualität haben als die unbekannter Hersteller, von seltenen Ausreißern abgesehen. MICHELIN Reifen landen regelmäßig in den vorderen Rängen und überzeugen die Tester vor allem durch ihr ausgewogenes Leistungsprofil. Gleichzeitig fallen gerade die sogenannten Billigreifen in den sicherheits-relevanten Kategorien oftmals durch. Deshalb empfiehlt Michelin, beim Reifenkauf nicht nur auf den Preis zu achten, sondern vor allem auf Qualität und Sicherheit.

Michelin befürwortet die neue EU-Verordnung zur Reifenkennzeichnung
Seit 1. November 2012 werden Verbraucher mit einem standardisierten Label erstmals europaweit über die Sicherheits- und Umwelteigenschaften von Pkw- und Lkw-Reifen informiert. Michelin ist seit Langem auf das Label vorbereitet. Das Unternehmen strebt danach, stets mehrere Leistungsmerkmale optimal in einem Reifen zu vereinen. Diese Produktphilosophie der „MICHELIN Total Performance" verfolgt der Reifenhersteller gleichermaßen bei der Entwicklung aller Serienprodukte und im Motorsport. Die hohe Qualität der MICHELIN Produkte belegen auch die zahlreichen Auszeichnungen. So ist Michelin aktuell zum Beispiel „Reifenhersteller Nummer 1" beim Image Award 2013 der „VerkehrsRundschau" und „Beste Reifenmarke für Nutzfahrzeuge" bei der Leserwahl der Fachmagazine „trans aktuell", „Fernfahrer" und „lastauto omnibus", beste Reifenmarke des „Motor Klassik Award 2014" und „Best Brand" bei der Leserwahl der Motorrad-Fachzeitschrift „PS" sowie „Beste Marke 2013" bei der Leserwahl der Fachzeitschrift „sport auto" in den Kategorien Sommerreifen und Rennreifen. Seiner gesellschaftlichen Verantwortung stellt sich das Unternehmen unter anderem, indem es seit 1998 regelmäßig die Michelin Challenge Bibendum veranstaltet: eines der weltweit größten Foren für nachhaltige Mobilität – dieses Jahr vom 11. bis 15. November in Chengdu, China.